Algorithmische Erkenntnistheorien der Unterdrückung und cyborg-feministischer Widerstand: Dekoloniale Pädagogik für radikale Solidarität in digitalen Ökosystemen
von Verónica Mota Galindo: Mehr Information
Presentation + Discussion
- Sprache: Englisch
- Dauer: 30min
- In person
Worum geht es?
Dieser Vortrag untersucht, wie sich dekoloniale Pädagogik und cyborg-feministischer Widerstand überschneiden, um algorithmische Unterdrückung zu bekämpfen und solidarische digitale Ökosysteme zu fördern. Anhand von Fallstudien – wie beispielsweise Initiativen indigener Völker zur Datenhoheit, feministischen Hacker-Kollektiven und anti-extraktivistischen Tech-Bewegungen – plädiert dieser Vortrag für einen dekolonialen Cyborg-Feminismus, der sich nicht nur gegen algorithmische Unterdrückung wehrt, sondern auch alternative digitale Zukünfte vorwegnimmt – Zukünfte, die auf radikaler Solidarität, Anti-Hierarchie und ökologischer Gerechtigkeit beruhen. Sie lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wie wir durch Lehren, Organisieren und Hacken den Weg zu befreienden digitalen Ökosystemen ebnen können, in denen Technologie dem kollektiven Gedeihen dient und nicht der Ausbeutung und Kontrolle.
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Zielsetzung des Beitrags
Das Ziel des Vortrags ist es, meine aktuelle Forschung zur dekolonialen KI zu teilen und einen Raum für kritisches Denken und gemeinsame Erkenntnistheorien zu schaffen, der einen nicht-hierarchischen Dialog zwischen dem globalen Süden und dem globalen Norden ermöglicht, damit wir uns gegen KI als technologisches Instrument der Herrschaft in neofaschistischen Gesellschaften wehren können.